“Mara v. Duerrleberg”


Rasse: Heilige Birma
Geschlecht: weiblich
geboren: am 04.April 1990
gestorben: am 05.Juli 2007
Farbe: seal-point

Vater: Kehilan Stripe Excalibur, seal-tabby-point, Grand Intern. Champion
Mutter: Jasmin v. Duerrleberg, seal-point

 

Am 05. Juli 2007 haben wir Mara nach kurzer schwerer Krankheit gehen lassen.
Bis Anfang Juli merkte man ihr die 17 Jahre nicht im Geringsten an. 
So wie wir unseren kleinen Engel kennen, klettert sie nun auf die allerhöchste Wolke um nachzusehen, ob sie von da noch höher kommt.

 

 

Unser Federchen wollte schon immer hoch hinaus. Jetzt sitzt sie auf der höchsten Wolke und schaut auf uns herab. Wir werden uns wiedersehen. Versprochen!

Mara,Leila,Mama Jasmin & ??

Mara war die Kleinste von 4 Kätzchen aus 2 Würfen, die fast gleichzeitig im April 90 das Licht der Welt erblickten. Zusammen mit den Anderen lag sie in der Schublade eines Bauernschranks, als wir sie das erste Mal sahen. Da war sie zwei Tage alt. Ein kleines beiges Würmchen, das fauchte, wenn man sie berührte.

In der ersten Zeit war Mara extrem scheu. Jedes laute Geräusch verursachte bei der kleinen Maus Panik und sie verkroch sich in der Küche unter das Regal. So klein sie war, so schnell war sie. Nur mit viel Geduld ließ sie sich auf den Arm nehmen und selbst dann stellte sie sich mit allen 4 Pfoten senkrecht an den Oberkörper.

Im September 93 flogen wir für 14 Tage in die Karibik. Mit sehr gutem Gewissen ließen wir unsere beiden Hübschen in der Obhut zweier sehr liebe Katzensitter, die sogar bei uns einzogen, um unsere Schätze zu verwöhnen. Doch Mara erstaunte alle. Am 3. Tag stellte sie das Fressen ein und trauerte. Sie, die immer so tat als würden wir sie nicht die Bohne interessieren, war wohl doch auf ihre Dosi fixiert. Kaum waren wir wieder da wurden wir kurz anmiaut und die Prinzessin ging an den Napf um zu speisen. Das erste Mal seit 1,5 Wochen. Unsere Sitter waren natürlich auch beim TA und die Kleine schlitterte knapp an einer Zwangsernährung vorbei. Seit diesem Tag hatte Daniela einen vierbeinigen Schatten. Von da an waren nur noch Urlaube von max. 1 Woche drin, was uns aber bis heute nicht schwer fällt, da wir doch meist unter "Fellentzug" leiden. Das schwere Los der Streichelsklaven.

 

 

Mit ihrem Halbbruder Luchs/Bubu verband Mara von Anfang an ein zwiespältiges Verhältnis. Wenn er krank war, bemutterte sie ihn, war er gesund reichte es, wenn er sich neben sie stellte: Dann ging es meist nur wenige Augenblicke, bis sie das Feld räumte, wenn auch unter lautem Protest. Nur wenn der Kater unter einer Decke lag, gab sie es ihm zurück (oder mit Schützenhilfe ihrer Dosi ;-))

 

 

 

Bis zu ihrer schweren Erkrankung am 01.07.2007 war die Kleine immer munter und

gesprächig. Ihrem "maaaaach" wenn sie Hunger hatte, konnte man sich nur schwer

entziehen, da sie meist auch nach kurzer Zeit Pfotengreiflich wurde. Innerhalb von nur 5 Tagen sahen wir uns gezwungen sie zu erlösen. Welcher Krankheit sie sich ergeben mußte ist und bleibt unklar.

 

 

 

Hier nun noch ein kleiner Querschnitt durch zahllose Fotos unserer Prinzessin, die sich mit leisen Pfoten in unsere Herzen geschlichen hat: